06.12.2017
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Christbäume: Preise sind im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich hat in Linz, Linz-Land, Wels und Steyr bei insgesamt 78 Verkaufsständen die Preise für Nordmanntannen mit 1 Meter und 1,70 Meter (zugespitzt und im Netz, 1A-Qualität) erhoben:  Zwischen 11 bis 25 Euro kann eine Nordmanntanne mit einem Meter kosten und bei 1,70 Meter beträgt der Preis zwischen 20 und 42,50 Euro.

Preisvergleich: Christbäume (0,3MB) 

Damit haben 68 Prozent der Händler die Preise im Vergleich zum Vorjahr gehalten, 28 Prozent haben den Preis erhöht und 4 Prozent haben den Preis gesenkt.

Zuerst Baum aussuchen, dann schneiden

Die Christbäume bei der Familie Mayr Andrea in Leonding werden erst geschnitten, nachdem sie vom Kunden ausgewählt wurden.

Nordmanntannen aus Österreich sind beliebt

Fast 3 Viertel aller Haushalte haben einen Weihnachtsbaum und 90 Prozent davon stammen aus heimischer Produktion. Sie kommen größtenteils aus Kulturen und nur zu einem geringen Teil aus dem Wald.

Der beliebteste Baum ist nach wie vor die Nordmanntanne, weil sie einen besonders gleichmäßigen Wuchs hat und die weichen, nicht stechenden Nadeln schön dunkelgrün glänzen und sehr lange am Baum halten. Da Nordmanntannen sehr langsam wachsen, sind sie vergleichsweise teuer.

Kurze Transportwege schonen die Umwelt

Wer einen Baum aus heimischen Beständen kauft, vermeidet lange Transportwege. Erkennbar sind österreichische Christbäume an der Herkunftsschleife. Im Gegensatz zu ausländischen Bäumen muss der heimische Christbaum nicht hunderte Kilometer zu Konsumenten/-innen transportiert werden.

Ein heimischer Christbaum wird im Durchschnitt 40 Kilometer transportiert, bis er verkauft wird. Bei einem dänischen Christbaum sind es beispielsweise 1.000 Kilometer und mehr. 

Tipps fürs Kaufen und Aufstellen
  • Meistens wird der Christbaum 1 bis 2 Wochen vor Weihnachten gekauft. Ob der Baum noch frisch ist erkennen Sie, wenn Sie den Baum leicht schütteln oder mit der Hand von innen nach außen über die Nadeln streichen: Bleiben die Nadeln am Ast, ist der Baum frisch. Ebenso sollte das Holz unter der Rinde noch feucht sein. Auch die Schnittstelle des Baumes verrät seine Frische. Je heller die Fläche, desto frischer der Baum.


  • Einmal gekauft, sollte der Baum im Netz bis vor dem Fest kühl und möglichst sonnen- und windgeschützt gelagert werden. Wichtig ist, dass er nicht austrocknet und keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt.

  • Das Transportnetz sollten Sie von unten nach oben aufschneiden. 

  • Sägen Sie beim Aufstellen des Baumes die Schnittstelle noch einmal nach und verwenden Sie einen wassergefüllten Baumständer. 


 

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