25.6.2017
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3000 Euro zu wenig Lohn in nur 5 Monaten – AK erkämpfte Nachzahlung vor Gericht

Obwohl es klipp und klar beweisbar war, dass er einem Beschäftigten aus Linz regelmäßig zu wenig Lohn ausbezahlt hatte, weigerte sich ein burgenländischer Unternehmer, die offenen Ansprüche zu begleichen. Selbst ein Vergleichsangebot des Arbeitnehmers vor Gericht schlug er aus. „Wir haben unser Mitglied selbstverständlich weiter vertreten und ihm per Gerichtsurteil eine Nachzahlung von 3000 Euro gesichert“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Der uneinsichtige Unternehmer muss auch die Gerichtskosten tragen.

Unternehmen zahlte zu wenig aus

5 Monate lang hatte der Linzer Monteur für einen Metallbetrieb aus dem Burgenland gearbeitet. Immer wieder kam es zu Unregelmäßigkeiten bei der Entlohnung. Deshalb ließ er diese in der Linzer Arbeiterkammer überprüfen. Die AK-Experten stellten fest, dass es tatsächlich erhebliche Differenzen zwischen den Lohnabrechnungen und den tatsächlichen ausbezahlten Beträgen gab. Auch Überstunden waren nicht bezahlt worden. 

Firmenchef stellte sich taub - jetzt musste er zahlen

2 Mal forderte die Arbeiterkammer die Nachzahlung der offenen Beträge ein. Da der Firmenchef nicht regierte, brachte die AK den Fall vor Gericht. Auch da hätte der Unternehmer eine Verurteilung noch vermeiden können. Denn in der Hoffnung auf eine rasche Erledigung des Falles bot ihm der Arbeitnehmer einen außergerichtlichen Vergleich an. Der Unternehmer weigerte sich und wurde prompt verurteilt. Das Gericht sprach dem Arbeitnehmer sämtliche offenen Lohnansprüche samt nicht bezahlter Überstunden zu. Insgesamt bekam er mit AK-Hilfe mehr als 3000 Euro nachgezahlt. 

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