1.3.2018
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Schüler des BRG Linz-Hamerlingstraße präsentierten in der AK Linz selbstgedrehte Videoclips zur Bedeutung der EU

Wie viel EU wollen wir überhaupt? Wer soll in der EU Entscheidungen treffen? Wie steht's um die Arbeitswelt und ums Thema Verteilung in Europa? Die Arbeiterkammer Oberösterreich ermunterte heimische Schüler/-innen, zu diesen und weiteren wichtigen Fragen selbstproduzierte Kurzvideos einzureichen. Die Clips wurden nun bei einer Veranstaltung für Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren in der AK Linz präsentiert. Außerdem diskutierten die Schüler/-innen mit den EU-Experten/-innen der AK über Themen der EU-Politik. Einstimmigkeit unter den Schülern/-innen herrschte unter anderem bei der Frage nach einem möglichen Ausstieg Österreichs aus der EU.

Soziale Ungleichheit in Europa

EU – was bedeutet sie für mich? Sollen wirtschaftliche oder soziale Interessen im Vordergrund stehen? Sollen neue Mitgliedsstaaten aufgenommen werden? Dass Fragen wie diese bei Jugendlichen auch Interesse wecken können, bewiesen die Schüler/-innen beim EU-Jugendtag der Arbeiterkammer. Sie näherten sich dem Thema EU kreativ, indem sie selbst Videoclips produzierten und bei der AK einsendeten. Zu Gast in der AK waren auch Schüler/-innen des BRG Linz-Hamerlingstraße. Sie beschäftigten sich in ihren Videoclips unter anderem mit der Problematik, dass Einkommen in ehemaligen Ostblockstaaten niedriger sind als in anderen EU-Staaten, sowie mit den Vor- und Nachteilen von Globalisierung.

Junge wollen in der EU bleiben

Die Schüler/-innen diskutierten die Inhalte ihrer Clips mit den Europapolitik-Experten/-innen der AK. Einigkeit herrschte bei der Frage, ob Österreich aus der EU austreten solle: Ausnahmslos alle Schüler/-innen waren der Meinung „Nein zum Öxit! Das wäre für Österreich ein großer Schaden!“ Der Großteil der anwesenden Jugendlichen war der Meinung, dass auf EU-Ebene zwar viel diskutiert wird, meistens aber ein guter Kompromiss gefunden werden kann. Geht's nach den Schülern/-innen, soll das Europäische Parlament gestärkt werden, also mehr Entscheidungsmacht bekommen. Gespaltene Reaktionen gab es bei der Frage, ob die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei weitergeführt werden sollen oder nicht.

Mischt euch ein, macht mit!

Stefan Laufenböck, Vorsitzender des Ausschusses für Junge Arbeitnehmer/-innen in der Arbeiterkammer Oberösterreich, forderte die anwesenden Schüler/-innen auf, den Richtungsentscheid in der EU nicht anderen zu überlassen: „Gestalten wir gemeinsam die Zukunft von Europa! Gerade junge Leute müssen mitentscheiden, was mit der EU passiert. Nur so können wir sie so gestalten, wie wir sie haben möchten.“ Erfreuliches Fazit am Ende der Veranstaltung: Alle Schüler/-innen gaben an, kommendes Jahr zur EU-Wahl gehen und mitentscheiden zu wollen.

Foto zum Download

BRG Hamerlingstraße beim EU-Jugendtag in der AK Linz © AKOÖ, -

BRG Hamerlingstraße beim EU-Jugendtag in der AK Linz

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