16.06.2021

AK-Präsident Kalliauer: Un­fass­bare An­griffe der ober­österreichischen Wirtschafts­kammer auf Arbeits­lose

Die Präsidentin der oberösterreichischen Wirtschaftskammer hat heute eine „Arbeitsmarktreform“ gefordert, welche die Einführung eines degressiven Arbeitslosengeldes, die Abschaffung geringfügiger Zuverdienstmöglichkeiten zum Arbeitslosengeld,  verschärfte Zumutbarkeitsbestimmungen und eine Hinterfragung des Berufsschutzes für Arbeitslose verlangt. „Das ist ein unfassbarer Angriff auf die Rechte von Arbeitslosen in Österreich, wie es ihn seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr gegeben hat“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Massiver Druck auf Arbeits­lose

Wir befinden uns mitten in den Nachwehen der Pandemie, in der zehntausende Menschen unverschuldet ihren Arbeitsplatz verloren haben und die Wirtschaftskammer versucht nun massiven existenziellen Druck auf diese Menschen auszuüben, um sie zu zwingen, Arbeit um jeden Preis annehmen zu müssen. Das ist eine beispiellose Hetze gegen Menschen, die wir auf keinen Fall hinnehmen und der wir massiven Widerstand entgegensetzen werden“, ist Kalliauer empört.

Das ist ein un­fass­barer An­griff auf die Rechte von Arbeits­losen in Österreich, wie es ihn seit den 30er-Jahren des letzten Jahr­hunderts nicht mehr ge­geben hat.

Dr. Johann Kalliauer

AK Präsident

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