30.08.2021

30 Jahre Standort­agentur OÖ - Menschen und Ihre Fähig­keiten im Mittel­punkt, Heraus­forderung Klima­schutz

Der Vorschlag der Arbeiterkammer Oberösterreich zur Gründung einer Standortagentur, war mit einem starken Gemeinschaftsgedanken verbunden: Es soll ein Projekt aller beteiligten Partnerorganisationen mit dem Land Oberösterreich sein. Mit der Bereitschaft, alle ins Boot zu holen, sollen sämtliche gesellschaftliche Gruppen eingebunden werden. „Wie in der Vergangenheit, so halten wir es auch heutzutage für eine gute Weiterentwicklung des Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensraumes Oberösterreich für unerlässlich, die Menschen und ihre Fähigkeiten in den Mittelpunkt zu rücken“, betont Dr. Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Gemeinsam Oberösterreich weiterentwickeln

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat mit ihrer Expertise wesentlich zur Gründung und Weiterentwicklung der Standortagentur beigetragen. Dabei war klar, dass Oberösterreich eine starke Gesellschaft braucht, die Betrieben dabei hilft, sich in Oberösterreich gut zu entwickeln bzw. neu anzusiedeln. Es sollen besonders jene Unternehmen und Innovationen Unterstützung erhalten, die Arbeitsplätze mit guten Arbeitsbedingungen schaffen. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass nur motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter andauernden Erfolg bringen. 

Klimaschutz als Chance für Oberösterreich 

Die EU hat bis 2030 dringend notwendige Ziele für eine deutliche Reduktion der Treibhausgase festgelegt. Dafür steht ein Budget von mehr als 1000 Milliarden Euro zur Verfügung. Hier gibt es auch für Oberösterreich viele Chancen und finanzielle Möglichkeiten, die es mit den richtigen Projekten und Initiativen aufzugreifen gilt. 

Um die Chancen, die der „Green Deal“ als Investitionsprogramm der EU zum Klimaschutz bietet, für Oberösterreich zu nutzen, ist der Forschungs- und Erfindergeist der Arbeitnehmer/-innen gefragt. Denn die oberösterreichischen Beschäftigten sind überaus innovativ und erfinderisch – sei es direkt bei der Arbeit, wo viele Beschäftigte mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen aus dem täglichen Arbeitsprozess neue Ideen entwickeln, im Hochschulsektor oder in den Forschungsabteilungen der Betriebe. Im Jahr 2020 wurden beim Österreichischen Patentamt rund 2.700 Erfindungen angemeldet, international kam Österreich im Vorjahr sogar auf mehr als 11.000 angemeldete Patente. Im Bundesländervergleich liegt Oberösterreich seit Jahren stets auf Platz 1.

Eine zentrale Herausforderung, die wir als Gesellschaft und besonders Oberösterreich als Industriebundesland zu bewältigen haben, ist ein erfolgreicher sozialer, ökologischer und digitaler Wandel der Gesellschaft. Oberösterreich hat hier mit den hervorragenden Kern- und Spezialkompetenzen der Beschäftigten und deren hoher Produktivität eine sehr günstige Ausgangssituation vorzuweisen. 

„Die Leistungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind der Schlüsselfaktor für die gute wirtschaftliche Weiterentwicklung unseres Bundeslandes. Für diese Leistungen dürfen sie sich faire Entlohnung, ideale Arbeitsbedingungen und geeignete Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung erwarten. Damit wird gewährleistet, dass die Fachkräfte lange und vor allem gesund im Arbeitsprozess bleiben und ihr Wissen sowie ihre Kompetenzen erweitern und in den Arbeitsprozess einbringen können“, so Kalliauer.

Die Leistungen der Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer sind der Schlüssel­faktor für die gute wirtschaftliche Weiter­entwicklung unseres Bundes­landes. Dafür dürfen sie sich faire Ent­lohnung, ideale Arbeits­bedingungen und geeignete Rahmen­bedingungen für die Aus- und Weiter­bildung erwarten.

Dr. Johann Kalliauer

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Die Leistungen der Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer sind der Schlüssel­faktor für die gute wirtschaftliche Weiter­entwicklung unseres Bundes­landes. Dafür dürfen sie sich faire Ent­lohnung, ideale Arbeits­bedingungen und geeignete Rahmen­bedingungen für die Aus- und Weiter­bildung erwarten.

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