01.07.2020

Neubau der AK-Bezirks­stelle Ried: Wichtiger Im­puls für die ober­österreichische Wirtschaft

Die AK Oberösterreich baut ihre Bezirksstelle in Ried neu. Heute erfolgte mit dreiwöchiger, coronabedingter Verspätung der Spatenstich. „Gerade in dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation stellt der Neubau einen wichtigen Impuls für die oberösterreichische Wirtschaft dar“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Die Baukosten betragen 6,8 Millionen Euro.

Aufträge gehen an ober­österreichische Firmen

Mit dem heutigen Spatenstich zum Neubau der Bezirksstelle Ried setzt die Arbeiterkammer Oberösterreich einen wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft. Mit dreiwöchiger Verspätung können die Bagger anrollen. Nach derzeitigem Stand der Planungen bleiben trotz europaweiter Ausschreibung, die nach dem Bundes­vergabegesetz nötig ist, 100 Prozent der Wertschöpfung im Bundesland. Alle bis dato beauftragten Firmen haben ihren Sitz in Oberösterreich: 

  • Die Abbrucharbeiten wurden von der Firma Katzlberger aus Mettmach erledigt.
  • Die Baumeisterarbeiten werden von der Firma Kieninger mit Hauptsitz in Bad Goisern ausgeführt. Für die Baustelle in Ried ist die Bereichsleitung Wels zuständig.
  • Für die Haustechnik ist die Firma Maier & Stelzer aus Eferding und das E-Werk Wels verantwortlich.

Modernste Lösungen

Das jüngste Bau­projekt der Arbeiterkammer Oberösterreich zeichnet sich durch innovative planerische und bauliche Lösungen aus. Die neue Bezirksstelle in Ried wird das erste AK-Gebäude in Oberösterreich mit einer Holzfassade. Geheizt und gekühlt wird es durch alternative Energiegewinnung mit einem Solespeicher. Das Innenleben des Hauses ist eine stützenfreie Konstruktion, die jederzeit an geänderte Raumanforderungen adaptiert werden kann.

Das neue, barrierefreie Gebäude beheimatet auf zwei Stockwerken die AK, den ÖGB sowie die Bildungseinrichtungen Berufsförderungsinstitut und Volkshochschule. Eine Tiefgarage und Parkmöglichkeiten im Freien – mit insgesamt ca. 100 Stellplätzen – werden den Parkraum in der Bezirkshauptstadt Ried spürbar entlasten.

Im Herbst 2021 wird er­öffnet

Trotz der Verzögerung durch den Shut­down wird die neu gebaute Arbeiterkammer Ried nach derzeitigem Stand der Planungen im Herbst 2021 eröffnet und bezogen. „Den rund 26.000 AK-Mitgliedern in Bezirk wird dann ein modernes, offenes, kunden­freundliches Beratungs- und Dienstleistungszentrum zur Verfügung stehen, in dem sie alle Leistungen und Angebote in gewohnt hoher Qualität, aber in deutlich verbessertem Umfeld in Anspruch nehmen können“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

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