07.12.2018

Nächste Pleite im Anzug: AK übernimmt Beratung der 50 Rosenberger-Beschäftigten in Oberösterreich

Nach Steyr Motors und Berndorfer Fußklinik steht innerhalb weniger Tage die nächste Insolvenz vor der Tür: Kommende Woche wird die Rosenberger Restaurant GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Betroffen davon sind in Oberösterreich die Autobahnraststätten Ansfelden-Süd und Lindach-Nord (Laakirchen) mit 35 beziehungsweise 16 Arbeitnehmern/-innen. „Ausgerechnet jetzt vor Weihnachten ist das natürlich ein herber Schlag für die Beschäftigten“, ist AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer betroffen. „Trotzdem ist es jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren und nicht überstürzt das Arbeitsverhältnis zu lösen. Denn dadurch könnten Ansprüche verloren gehen“, warnt er.

Nach jüngsten Informationen wird die Firma Anfang kommender Woche den Gang zum Konkursgericht unternehmen. Da der Firmensitz in Loosdorf ist, wird die Arbeiterkammer Niederösterreich federführend die Betreuung der betroffenen Beschäftigten übernehmen. Die Arbeitnehmer/-innen in den Betriebsstätten Ansfelden und Laakirchen werden von der Arbeiterkammer Oberösterreich so bald als möglich - in Abstimmung mit der AK Niederösterreich - über ihre Rechte informiert.

Wir beraten Sie gerne 

„Wer mit dem Gedanken spielt, das Arbeitsverhältnis vorzeitig aufzulösen, sollte sich unbedingt von unseren Expertinnen und Experten beraten lassen. Die Möglichkeit dazu besteht in Einzelgesprächen bei den Versammlungen“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. 

Wird die Arbeiterkammer zur Vertretung bevollmächtigt, kümmert sie sich um die Anmeldung und Beantragung der offenen Ansprüche bei Gericht und beim Insolvenz-Entgelt-Fonds. Die Vertretung ist für die Betroffenen kostenlos. Die Gerichtsgebühren werden vorgestreckt.     

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"Ausgerechnet jetzt vor Weihnachten ist die Pleite natürlich ein herber Schlag für die Beschäftigten. Es ist jetzt wichtig, Ruhe zu bewahren und nicht überstürzt das Arbeitsverhältnis zu lösen. Denn dadurch könnten Ansprüche verloren gehen."

Dr. Johann Kalliauer

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