Dr. Johann Kalliauer mit großer Mehrheit wieder zum Präsi­denten der Arbeiter­kammer Oberöster­reich gewählt

Die AK-Vollver­sammlung wählte in ihrer konsti­tuierenden Sitzung am 7. Mai Dr. Johann Kalliauer (FSG) mit großer Mehrheit wieder zum Präsidenten. Er bekam die Zustimmung von 89,9 Prozent der abgegebenen Stimmen der Kammerrätinnen und Kammerräte. Lediglich die Freiheit­lichen (FA) stimmten gegen ihn, der Gewerk­schaftliche Linksblock (GLB) enthielt sich der Stimme. Gewählt wurden auch die weiteren Organe der Arbeiter­kammer (Vizepräsidenten/-in, Vorstand und Kontroll­ausschuss). Landes­hauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander, Nationalrat­abgeordneter Werner Neubauer, BA, Landesrätin Birgit Gerstorfer, Vize­bürgermeisterin Karin Hörzing und der stv. Vorsitzende der Moskauer Gewerkschafts­föderation, Sergei Chinnov, gratulierten den Gewählten.

Kalliauer geht in vierte Amtsperiode

Dr. Johann Kalliauer ist seit 2003 Präsident der AK Oberöster­reich und wurde zum vierten Mal von der Voll­versammlung wiedergewählt. 98 von 110 Kammer­räten/-innen gaben ihre Stimme für ihn ab. „Unsere weitgehende Geschlossen­heit ist ein Garant, um die erfolgreiche Arbeit der Arbeiter­kammer Oberöster­reich auch in Zukunft fortzusetzen“, sagt der alte und neue Präsident. Seine vier Vize­präsidenten/-innen wurden auf Basis des Ergebnisses der heurigen AK-Wahl allesamt von den Sozialdemokratischen Gewerk­schafterInnen nominiert: Harald Dietinger, Elfriede Schober, Erich Schwarz und Andreas Stangl. Ihre Wahl erfolgte einstimmig. Gemeinsam mit Präsident Kalliauer bilden sie das Präsidium.

Vorstand neu bestellt 

Neu verteilt wurden nach den AK-Wahlen auch die Sitze im 15-köpfigen Vorstand der AK: Neben dem Präsidenten und den vier Vize­präsidenten/-innen verbleiben nach der Stärke der Fraktionen noch sieben FSG-Mitglieder, zwei ÖAAB-Mitglieder und ein Mitglied der Freiheitlichen Arbeit­nehmer (FA). Josef Affengruber, Walter Haberl, Herbert Kepplinger, Sandra Saminger, Silvia Maria Scharf, Andreas Wansch und Helmut Woisetschläger (FSG) bekamen die Stimmen aller Kammer­räte/-innen. Franz Lumetsberger, Cornelia Pöttinger (ÖAAB) und Gerhard Knoll (FA) wurden mit überwiegender Mehrheit gewählt.

Zuletzt wurde noch der Kontroll­ausschuss gewählt, der gemäß AK-Gesetz aus 15 Mit­gliedern besteht. Jede Fraktion (FSG, ÖAAB, FA und AUGE) erhält einen Sitz, die ver­bleibenden elf Sitze verteilen sich nach dem Ergebnis der AK-Wahl. Insgesamt besteht der Kontroll­ausschuss demnach aus zehn FSG-Mitgliedern, zwei ÖAAB-Mitgliedern, zwei FA-Mitgliedern und einem Vertreter der AUGE. Die zur Wahl vorge­schlagenen Norbert Brettbacher, Albert Brunner, Peter Dorn, Sabine Eiblmaier, Erich Kaiser, Sylvia Luef, Werner Mosshammer, Silvia Rentenberger-Enzenebner, Leopold Seylehner, Gerhard Siegl (FSG), W­olfgang Pischinger, Bernhard Steiner (ÖAAB), Joachim Höfler, Patrick Holländer (FA) und Brigitte Huber-Reiter (AUGE) wurden allesamt in den Kontroll­ausschuss gewählt.

Ehrengäste gratulierten

Landes­hauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander gratulierte den Kammer­räten/-innen, dem Präsidenten, seinen Vizepräsidenten/-innen und dem Vorstand zur Wahl. Haberlander skizzierte die großen Heraus­forderungen in Oberöster­reich und nannte dabei die Digitalisierung und den demo­graphischen Wandel. Wichtig sei es, die Arbeits- und Lebensqualität in Oberöster­reich auch für kommende Generationen sicherzustellen. Der Arbeiter­kammer und der Sozial­partnerschaft komme dabei eine wichtige Rolle zu: Die gelebte Kultur der Konflikt­lösung ermöglicht Kompromisse, die für alle Seiten tragbar sind. Zuletzt formulierte Haberlander einen Wunsch für die Arbeiter­kammer, nämlich möglichst viele Mitglieder. Denn damit gehe einher, dass möglichst viele Ober­österreiche­rinnen und Ober­österreicher eine Arbeit haben.

Sozialpartnerschaft bleibt wichtig

Aus seiner Tätigkeit als Personal­vertreter berichtete Nationalrats­abgeordneter Werner Neubauer, BA. Aus dieser Zeit wisse er, was Einsatz und Engagement für die Beschäftigten bedeuten, und umso mehr weiß er die Verdienste der Arbeiter­kammer zu schätzen: den Arbeitnehmer­schutz, den Konsumenten­schutz oder auch die Rechtsvertretung. Diese Leistungen und die Zusammen­arbeit in der Sozial­partnerschaft werden auch in Zukunft von großer Bedeutung sein, weil sie den sozialen Frieden in Österreich garantieren.

Klarer Auftrag für die AK

Landesrätin Birgit Gerstorfer würdigte ebenfalls die Leistungen der Arbeiter­kammer: konsequent an der Seite der Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer zu stehen, die nötigen Konflikte zu führen, die Arbeits­bedingungen stetig verbessern zu wollen - all das sei der Auftrag der AK. In Zeiten der Digitalisierung, Globalisierung und Flexibilisierung seien eine starke Arbeitnehmer­vertretung und eine starke Sozial­partnerschaft überaus wichtig. Gerstorfer betonte, dass sich die Arbeiter­kammer nicht nur um Verträge, Regeln und Bestimmungen kümmere, sondern auch um Arbeitsbedingungen, Entwicklungs­möglichkeiten, Respekt und Anerkennung für die Arbeit der Beschäftigten.

Arbeiterkammer sorgt für gutes Umfeld

Vize­bürger­meisterin Karin Hörzing beglückwünschte die Gewählten im Namen der Stadt Linz. Die Landes­hauptstadt ist einer der wesentlichen Wirtschafts­motoren in Österreich – es gibt hier mehr Arbeitsplätze als Einwohner. Dieser Motor funktioniert aber nur dank der Beschäftigten. Diese brauchen ein gutes Umfeld und gute Arbeits­bedingungen - „und dafür sorgt die AK“, sagt Hörzing. Besonderes Lob gab es von der Vize­bürger­meisterin für den Kinder­betreuungs­atlas der AK Oberöster­reich, der aufzeigt, wo die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gut funktioniert - und wo nicht.

Grüße aus Moskau

Zuletzt gratulierte der stell­vertretende Vorsitzende der Moskauer Gewerkschafts­föderation, Sergei Chinnov, dem Präsidenten und allen Gewählten. Seit 1973 bestehen Kontakte zwischen den Moskauer Gewerk­schaftern und der Arbeiter­kammer Oberösterreich - in dieser Zeit wurden zahlreiche Projekte in Angriff genommen. Chinnov wünschte der AK Oberöster­reich viel Glück und viel Erfolg in der Zukunft.

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Das neue Präsidium der AK Oberösterreich © Stöllinger Florian, AK Oberösterreich
Das neue Präsidium der AK Oberösterreich: Erich Schwarz, Elfriede Schober, Dr. Johann Kalliauer, Harald Dietinger und Andreas Stangl (von links) © Stöllinger Florian, AK Oberösterreich

"Unsere weitgehende Geschlos­senheit ist ein Garant, um die erfolgreiche Arbeit der Arbeiter­kammer Ober­österreich auch in Zukunft fortzusetzen."

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