02.12.2018

AK Oberösterreich startet ihr Zukunftsprogramm. Unterstützung für Mitglieder in der digitalen Welt ist Herzstück

Die Arbeitswelt stellt die Beschäftigten derzeit quer durch alle Branchen vor große Herausforderungen. Die Digitalisierung in den Betrieben schreitet rasant fort und verändert vieles. „Immer mehr Menschen haben das Gefühl, mit diesen Umbrüchen nicht mithalten zu können“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Ihnen wird die AK künftig verstärkt zur Seite stehen, mit ihrem neuen Angebot, dem AK-Zukunftsfonds AR-BEIT-MENSCHEN-DIGITAL. Er ist Teil des Zukunftsprogramms, das die Arbeiterkammern bundesweit beschlossen haben und das eine zeitgemäße Ausweitung des Leistungsangebotes bringt.

Arbeiterkammer blickt nach vorn

In ganz Österreich haben die Arbeiterkammern in den letzten Wochen ihr neues Zukunftsprogramm beschlossen. Auch die AK Oberösterreich. Herzstück dieser Initiative ist der AK Oberösterreich-Zukunftsfonds: Er soll in den nächsten 5 Jahren Projekte fördern, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in unserer digitalen Welt verbessern. Allein in Oberösterreich wird die Arbeiterkammer dafür 6 Millionen Euro jährlich in die Hand nehmen. Das Programm startet im Jänner 2019. Dann können die ersten Projekte eingereicht werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Wer kann teilnehmen? 

Einreichen kann jede Oberösterreicherin/jeder Oberösterreicher: Betriebsräte, einzelne Arbeitnehmer/-innen oder Gruppen, Unternehmer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Forschungsinstitutionen, von Vereinen aus der Zivilgesellschaft oder von Gebietskörperschaften, wie etwa Gemeinden. Gefördert werden Projekte, die sich mit der Digitalisierung der Arbeitswelt beschäftigen und zum Ziel haben, den betroffenen Beschäftigten einen konkreten Nutzen zu bringen. Weitere Voraussetzung: Das Projekt wird über eine Firma, einen Verein oder eine Organisation abgewickelt und diese/-r bringt auch eine Eigenleistung mit ein.

Arbeitnehmer im Fokus

„Die Kriterien für die Förderung der Projekte haben wir sehr weit gefasst, damit wir möglichst viele kreative Ideen und Pläne unterstützen können“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Beispiele für mögliche AK-Zukunftsfonds-Projekte sind etwa die konkrete Vermittlung von nötigem Know-How an die Arbeitnehmer/-innen, digitale Instrumente zur Mitbestimmung zum Beispiel bei Schichtplänen oder Dienstzeiten, digitale Lösungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Betrieb, Systeme für bessere Arbeitsabläufe oder digitale Initiativen zur Verbesserung der Gesundheit oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wichtig bei allen Aktivitäten: Sie müssen zum Ziel haben, die Arbeit der Beschäftigten zu erleichtern oder zu verbessern und dürfen nicht vorrangig der Rationalisierung oder Gewinnmaximierung dienen.

Digitalisierung nicht nur für Elite

AK-Präsident Kalliauer: „Es gibt bereits viele Initiativen, die den Fortschritt in unseren Betrieben vorantreiben. Aber die wenigsten stellen die Menschen in den Mittelpunkt. Die Digitalisierung muss aber auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nützen und nicht nur einer Elite, die enorm davon profitiert. Deshalb fördern wir Projekte, die vor allem unseren Mitgliedern zugutekommen.“ 

Alle Infos zum AK-Zukunftsfonds, zu den Projekten, den Förderkriterien und zur Einreichung gibt es in der 

AK Oberösterreich
bei Mag. Bernhard Mader, BSc
Tel.:     +43 50 6906 2189
E-Mail: zukunftsfonds@akooe.at  

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Immer mehr Menschen haben das Gefühl, mit diesen Umbrüchen nicht mithalten zu können. Ihnen werden wir verstärkt zur Seite stehen. 

Dr. Johann Kalliauer

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