08.04.2021

AK-Zukunfts­fonds unterstützt Digitalisierungs­projekte im Ars Electronica Center und am Kepler Klinikum Linz

Mit dem AK-Zukunftsfonds fördert die Arbeiterkammer Oberösterreich Projekte, die den Beschäftigten in Unternehmen helfen, mit der Digitalisierung besser zurecht zu kommen. Nun konnte AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer zwei weiteren Betrieben zur erfolgreichen Umsetzung gratulieren: dem Ars Electronica Center Linz und dem Linzer Kepler Klinikum. Von den beiden Projekten profitieren insgesamt 1.700 Arbeitnehmer/-innen.

Neues Berufs­bild im Ars Electronica Center

Auch das Ars Electronica Center (AEC) in Linz ist als Arbeitgeber mit neuen technischen Herausforderungen konfrontiert. Techniker/-innen waren bisher zuständig für Reparatur und Wartung der Ausstellungsstücke im Museum, die sogenannten Infotrainer/-innen für die Vermittlung des dazugehörigen Wissens an die Museumsbesucher. Zwischen beiden Berufsgruppen kam es regelmäßig zu Kommunikationsproblemen und gegenseitiges Unverständnis. Die Lösung: ein völlig neues Berufsbild, das beide Aufgaben vereint. 

Die Idee des „Techtrainers“/der „Techtrainerin“ wurde entwickelt und in einem Projekt über mehrere Monate umgesetzt. Damit gelang es, das Arbeitsumfeld der betreffenden Beschäftigten zu verbessern und die Qualität der Ausbildung deutlich zu erhöhen. Davon konnten alle Beteiligten gerade jetzt in der Corona-Krise bereits stark profitieren. Der AK-Zukunftsfonds förderte das Projekt und übernahm 50 Prozent der Kosten.

Digitalisierung im KUK

Ebenfalls mit finanzieller AK-Zukunftsfonds-Unterstützung gelang dem Linzer Kepler Universitätsklinikum (KUK) ein Projekt, das den Mitarbeitern/-innen unmittelbar dabei half, mit der Digitalisierung zurecht zu kommen: Eine IT-Umstellung brachte viel Unsicherheit und Stress bei den betroffenen Beschäftigten. Für Branko Novakovic, den Zentralbetriebsratsvorsitzenden des KUK, war klar, dass die Kollegen/-innen Unterstützung brauchten. 

Gemeinsam mit dem Leiter der IT entwickelte der Betriebsrat ein Projekt, das die Lösung brachte. Es wurden vorübergehend zusätzliche Mitarbeiter/-innen engagiert, die den Kollegen/-innen auf den Stationen direkt mit Rat und Hilfe zur Seite standen. So lange, bis alle mit der neuen Technik zurechtkamen. Es wurde auch ein eigenes „Wiki“ für besseren Wissenstransfer installiert. Insgesamt wurden fast eine Million Euro in bessere Arbeitsbedingungen investiert – die AK übernahm mit ihrem AK-Zukunftsfonds 200.000 Euro.

Bereits 130 Projekte in ganz Ober­österreich

„Die beiden Projekte sind ein gutes Beispiel dafür, wie Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern effektiv dabei helfen können, sich in der digitalisierten Arbeitswelt zurecht zu finden und dadurch sogar bessere Arbeitsbedingungen zu erlangen. Davon profitieren beide Seiten. Sie sind gute Beispiele für unsere AK-Zukunftsfondsprojekte, bei denen immer die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht Gewinnmaximierung oder Effizienzsteigerungen“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Der AK-Zukunftsfonds hat seit seiner Gründung vor 2 Jahren bereits 130 Projekte in ganz Oberösterreich unterstützt. Ansuchen können Unternehmen, Vereine oder Betriebsräte, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in unserer digitalisierten Welt verbessern wollen oder sich die Digitalisierung zu nutzen machen, um Arbeit zu erleichtern. Bis 31. August können wieder Anträge gestellt werden. Alle Infos unter arbeitmenschendigital.at

Überreichung des AK-Zukunftsfonds-Zertifikats © E. Wimmer, Arbeiterkammer Oberösterreich
Überreichung des AK-Zukunftsfonds-Zertifikats © E. Wimmer, Arbeiterkammer Oberösterreich

AK-Präsident Johann Kalliauer (links) besuchte das AEC und überreichte dem wissenschaftlichen Leiter Gerfried Stocker das AK-Zukunftsfonds-Zertifikat zum erfolgreichen Projektabschluss „Neues Berufsbild Techtrainer/-in“.

 

Überreichung des AK-Zukunftsfonds-Zertifikats © E. Wimmer, Arbeiterkammer Oberösterreich
Überreichung des AK-Zukunftsfonds-Zertifikats © E. Wimmer, Arbeiterkammer Oberösterreich

Wirksame und rasche Hilfe für KUK-Beschäftigte bei der großen IT-Umstellung. Für dieses Projekt erhielt Betriebsrat Branko Novakovic (rechts) von AK-Präsident Johann Kalliauer das Abschluss-Zertifikat des AK-Zukunftsfonds.

Die beiden Projekte sind ein gutes Beispiel für unsere AK-Zukunfts­fondsprojekte, bei denen immer die Menschen im Mittel­punkt stehen und nicht Gewinn­maximierung oder Effizienz­steigerungen. 

Dr. Johann Kalliauer

AK Präsident

Kontakt

Kontakt

Redaktion
Volksgartenstraße 40, 4020 Linz
TEL: +43 50 6906 2180
E-MAIL: redaktion@akooe.at

Folgen Sie uns auf twitter
Liken Sie uns auf Facebook


Die beiden Projekte sind ein gutes Beispiel für unsere AK-Zukunfts­fondsprojekte, bei denen immer die Menschen im Mittel­punkt stehen und nicht Gewinn­maximierung oder Effizienz­steigerungen. 

Dr. Johann Kalliauer

AK Präsident

  • © 2021 AK Oberösterreich | Volksgartenstrasse 40 4020 Linz, +43 50 6906 0

  • Datenschutz
  • Impressum