Die AK Oberösterreich ist eine starke Partnerin für ihre Mitglieder: Expertinnen und Experten erkämpften knapp 102 Millionen Euro

Knapp 102 Millionen Euro hat die Arbeiterkammer Oberösterreich für ihre Mitglieder im Jahr 2018 erkämpft. Auch die Zahl der Beratungen ist 2018 auf insgesamt rund 310.000 gestiegen. Für das neue Jahr ist die AK gut aufgestellt: Unter anderem durch das AK-Zukunftsprogramm mit neuen Leistungen zu den Lebensthemen Bildung, Wohnen, Digitalisierung und Pflege. „Wir sind und bleiben eine starke Partnerin für unsere 650.000 Mitglieder in Oberösterreich“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Hilfe in vielen Lebenslagen

Die AK bietet kostenlos Rat und Hilfe in fast allen Lebenslagen: bei Problemen im Job, bei Fragen zur Pension, zu Mutterschutz und Karenz, bei der Einstufung für das Pflegegeld, bei Schwierigkeiten mit Versicherungsverträgen, bei Fragen zum Mietvertrag, bei der Planung der persönlichen Aus- und Weiterbildung und vielem mehr. Die AK-Experten/-innen informieren, beraten und vertreten, wenn nötig auch vor Gericht. Im vergangenen Jahr haben sich 309.968 Menschen an die AK Oberösterreich gewandt. Für sie haben die Experten/-innen 101,631.250 Euro erkämpft. Der kleinste erreichte Betrag machte 16 Euro aus, der höchste in einem einzelnen Fall 320.000 Euro. „Egal, wie hoch die Summe ist, um die es geht: Wir sorgen dafür, dass die Betroffenen zu ihrem Recht kommen“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Der größte Anteil der knapp 102 Millionen Euro entfiel dabei mit mehr als 55,8 Millionen Euro auf das Sozialrecht, gefolgt vom Insolvenzrechtsschutz mit 28,5 Millionen Euro und dem Arbeitsrecht mit 13,6 Millionen Euro.

Arbeitsrecht, Sozialrecht und auch Pflege

7 von 10 Beratungen erfolgten telefonisch - das waren im Vorjahr insgesamt 220.380 Telefonberatungen. 26.862 Anfragen konnten per Mail beantwortet werden, und 62.726 Mitglieder kamen zur persönlichen Beratung in die AK.

Die meisten der knapp 310.000 Anfragen im vergangenen Jahr – 212.760 – betrafen das Arbeitsrecht ( wie etwa Kündigung, Überstunden, Lohn- und Gehalt oder Arbeitsvertrag) und das Sozialrecht (Pensionen, Arbeitsunfälle und Arbeitslosengeld ). Die Arbeiterkammer berät verstärkt auch in Sachen Pflegegeldeinstufung. Kalliauer: „Hier ist die Verzweiflung der Menschen oft besonders groß, weil finanzielle Sorgen und schwere Schicksalsschläge häufig zusammenkommen. Im abgelaufenen Jahr konnten wir einiges erreichen.“ Wie auch im Fall einer 26-Jährigen, die nach einem Gehirntumor körperlich und geistig schwer behindert ist. Die junge Frau braucht Betreuung rund um die Uhr. Trotz des hohen Pflege- und Betreuungsaufwandes wurde der Mutter nur Pflegegeld der Stufe 3 zuerkannt. Die AK erreichte, dass die Pflegestufe entsprechend dem tatsächlichen Pflegeaufwand erhöht wurde.

Voller Service um nur 23 Cent pro Tag

Das gesamte Leistungsangebot der AK bekommen die Mitglieder um durchschnittliche 23 Cent AK-Umlage pro Tag. Dieser Betrag ist auch künftig bestens angelegt. Kalliauer: „Mit unserem Zukunftsprogramm, das alle Arbeiterkammern bundesweit durchführen, bekommen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab sofort noch mehr Leistungen für das gleiche Geld: zum Beispiel noch mehr Angebote in den Bereichen Ausbildung, Wohnen und Pflege sowie Unterstützung bei der Digitalisierung.“ 

Wir sorgen dafür, dass  Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu ihrem Recht kommen. Egal, wie hoch die Summe ist!

Dr. JOhann kalliauer

AK-Präsident

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