17.2.2014
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AK-Veranstaltung: Älter werden im Betrieb

Unternehmen klagen oft über angeblich fehlende Fachkräfte, gleichzeitig werden ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Arbeitsleben gedrängt. Die Altersarbeitslosigkeit steigt dramatisch. Das hat verheerende Folgen für die Betroffenen und unser Sozialsystem. Die Wirtschaft beschränkt sich oft auf minimale Standards bei Arbeitsbedingungen, betrieblicher Qualifikation oder Arbeitszeiten.

Ein ganz wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist das im Regierungsprogramm vorgesehene Bonus-Malus-System. Damit wurde eine dringende Forderung der AK erfüllt. Für Euphorie ist es aber noch zu früh. 

Hier einige Aussagen von Betriebsräten/-innen bei der Veranstaltung:


Heidemarie Schreiberhuber
(Pfeiffer Handelsgruppe)

„Führungskräfte sollen ihre Mitarbeiter fördern und wertschätzen und ihr Wissen nutzen! Mentoring muss zum Alltag gehören, soll selbstverständlich werden, damit es gleichermaßen für Jung und Alt besser wird. Die Beschäftigungssicherung und Prävention von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit fängt schon in jungen Jahren an! Da geht’s um Bildung oder um das Umbesetzen von Arbeitsplätzen.“

Christian Kempinger, Vorsitzender Arbeiterbetriebsrat 
(Borealis Agrolinz Melamine GmbH, Linz)

„Die Prävention wird immer wichtiger, wenn Kolleginnen und Kollegen länger aktiv im Erwerbsleben bleiben sollen.“

Franz Winter, ZBR-Vorsitzender und Aufsichtsrat
(Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG))

„Eine wirkungsvolle Evaluierung der Arbeitsplätze in den Bereichen Ergonomie, also sozusagen der Hardware, und der psychischen Belastungen, also sozusagen der Software, sowie die rechtzeitige Einbindung der Betriebsrätinnen und Betriebsräte  in Zusammenarbeit mit den zuständigen Präventivfachkräften, das Ganze kombiniert mit einer nachhaltigen Maßnahmenkontrolle: So ein Paket trägt wesentlich zum gelungenen ,Älter werden im Betrieb' bei. (…) Um diese wesentlichen Punkte in der Praxis nachhaltig umsetzen zu können, müssen sich einzelne Betriebsrätinnen und Betriebsräte auf diesem Sachgebiet spezialisieren. Die Betriebsratsvorsitzenden müssen bei den strategischen Überlegungen zu den betrieblichen Veränderungsprozessen auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung kooperativ mitwirken und mitbestimmen.“

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