Breite Unter­stützung für AK-Initiative aus Wissen­schaft, Kunst und Politik

Das Anliegen der AK, sichere Pensionen in der Verfassung zu verankern, wird mittlerweile von mehreren zehntausend Österreichern/-innen unterstützt.

Auch Prominente aus Politik, Wissenschaft und Kunst haben sich eindeutig dafür ausgesprochen - fast täglich werden es mehr.

"Das sozial­staatliche Pensions­system ist nicht nur gerechter als betriebliche oder individuelle Pensions­fonds, sondern auch stabiler und kosten­günstiger." 

Dr. Stefan Schulmeister

Ökonom

"Ich komme aus der Bauwirtschaft, wo sich kaum jemand die Prämien für eine private Pensionsversicherung leisten könnte. Darum muss das öffentliche Pensionssystem eine Pension garantieren, die den Lebensstandard aller Menschen im Alter sichert. Das tut es auch verlässlich und daher setze ich mich dafür ein, dass das so bleibt. Privatpensionen können nur ein Zusatzangebot für Besserverdienende sein."

FRANZ BERNROITNER
Bürgermeister der Gemeinde Roßbach und Betriebsrat (ÖVP)

"Die Pensionsversicherung stellt einen zentralen Kernpunkt des Systems sozialer Sicherung in Österreich dar. Sie ist für die soziale Absicherung im Alter und für den Ausgleich zwischen den Generationen unverzichtbar und nicht durch eine private oder betriebliche Vorsorge ersetzbar. Dabei kommt der zur Zeit noch ausstehenden verfassungsmäßigen Verankerung eine wichtige Rolle zu. Angesichts wiederholter Angriffe auf den Sozialstaat und seine Leistungssysteme ist das Anliegen der Sicherung staatlich geregelter Pensionen wichtiger denn je. Eine diesbezügliche Parlamentarische Bürgerinitiative kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten."

EMMERICH TALOS
Univ.Prof. Dr., Politologe

"Viele Frauen bekommen nur kleine Pensionen, weil sie in schlechtbezahlten Jobs arbeiten oder weil ihnen wegen Teilzeit- und Kinderbetreuungs- oder Pflegephasen notwendige Versicherungszeiten fehlen. Die Anrechnung von Karenzzeiten und das Ausgleichszulagensystem garantieren ihnen eine Pension, von der man leben kann. Wohin eine Teilprivatisierung der Pensionen führt, sieht man in Deutschland. Dort sind sehr viele Frauen von Altersarmut bedroht."

NINA ABRAHAM
Betriebsratsvorsitzende  (FSG)

"Österreich hat vorgezeigt, dass es möglich ist, mit einem auf der öffentlichen Altersversorgung basierenden Pensionssystem langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das soll auch weiterhin so bleiben. Wir dürfen, wie das etwa in Deutschland geschehen ist, nicht den Fehler begehen, Leistungen des öffentlichen Systems durch private kapitalgedeckte Altersvorsorgen zu kompensieren. Dies würde darauf hinauslaufen, dass das Einkommen vieler Menschen, die ihr Leben lang arbeiten und einzahlen, den Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten ausgesetzt ist. Eine sichere Zukunft stelle ich mir anders vor. Deshalb unterstütze ich die Parlamentarische Bürgerinitiative der AK Oberösterreich zur Sicherung der gesetzlichen Pensionen."

KLAUS LUGER
Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz (SPÖ) 

"Wir leben in einer sehr reichen Gesellschaft. Für das weitere Wachstum dieses Reichtums wird in Zukunft weniger Arbeit nötig sein als heute (Stichworte: Automation, Digitalisierung). Der Pensionsaufwand kann daher wie bisher im Umlageverfahren aus der laufenden Wertschöpfung gedeckt werden. Und zudem können niedrige Pensionen angehoben werden, um Altersarmut zu vermeiden. Das unsichere Kapitaldeckungsverfahren, also die Veranlagung für Betriebs- und Privatpensionen, sollte nach den Erfahrungen aus der Finanzkrise eigentlich vom Tisch sein."

JÖRG FLECKER
Univ. Prof. Dr., Soziologe

"Mir ist die Absicherung von Menschen mit Beeinträchtigung ein besonders Anliegen. Viele von ihnen verdienen wenig, haben aus gesundheitlichen Gründen Berufsunterbrechungen und es fehlen ihnen daher Versicherungszeiten. Ausgleichszulagen oder Möglichkeiten wie die Invaliditätspension, die nur ein gesetzliches Pensionssystem bietet, sind für diese Menschen daher besonders wichtig. Deshalb unterstütze ich die Bürgerinitiative zur Absicherung unseres Pensionssystems."

GOTTFRIED KRENN
Stv. Betriebsratsvorsitzender und Behinderten-Vertrauensperson (Freiheitliche Arbeitnehmer)

"Nach einem langen arbeitsreichen Leben verdienen sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine sichere Alterspension, nämlich eine gesetzliche Pension, die zudem in hohem Ausmaße von den Frauen und Männern durch ihre Beiträge selbst finanziert wurde. Der notwendige Beitrag aus dem Staatshaushalt ist gerecht und leistbar."

DR. JOSEF PEISCHER
langjähriger Direktor der AK Oberösterreich

"Die Verunsicherung wirkt leider: fast zwei Drittel der Jungen befürchten, dass ihre künftige Pension nicht beziehungsweise kaum reichen wird. Die heute Jungen dürfen nicht die Altersarmen von morgen werden! Unsere Altersvorsorge darf nicht der profitorientierten Spekulation geopfert werden. Wir haben keinen Konflikt zwischen Jung und Alt – ungerecht ist aber die Verteilung zwischen Reich und Arm. Höhere Löhne und sichere Jobs für Junge garantieren auch eine gute Pension!"

JOSEF REHBERGER
Österreichische Gewerkschaftsjugend

„Wer die gesetzlichen Pensionen abschaffen will, rüttelt an den Grundfesten des Sozialstaates. Denn nur ein gesetzliches Pensionssystem im Umlageverfahren garantiert eine solide finanzielle Absicherung nach der Berufslaufbahn. Private Pensionsversicherungen, die auch noch Werbung und Gewinn-Ausschüttungen finanzieren müssen, können nur ein zusätzliches Standbein sein. Die solidarische Pflichtversicherung bewährt sich in Österreich seit Jahrzehnten, auch die nachfolgenden Generationen sollen davon profitieren."

GERALD HACKL
Bürgermeister der Stadt Steyr (SPÖ)

"Das sozialstaatliche Pensionssystem ist nicht nur gerechter als betriebliche oder individuelle Pensionsfonds, sondern auch stabiler und kostengünstiger. Denn kapitalgedeckte Pensionen schwanken mit den Finanzmärkten, und der Personalaufwand der privaten Pensionsfonds ist wesentlich größer als jener der sozialen Pensionsversicherung (letztere haben auch keinen Werbeaufwand). Diese muss daher gestärkt und die öffentliche Förderung privater Vorsorge eingestellt werden."

STEPHAN SCHULMEISTER
Wirtschaftsforscher

"Das öffentliche Pensionssystem garantiert nicht nur sichere und existenzsichernde Pensionen, es begünstigt auch besonders belastete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, etwa Invalide und Schwerarbeiter. Diese Regelungen müssen unbedingt erhalten bleiben. Und 45 Versicherungsjahre müssen genug sein, um in Pension gehen zu können. Bei Privatversicherungen spielen hingegen soziale Kriterien gar keine Rolle, und die Pensionshöhe hängt ausschließlich von der Performance der Kapitalanlage ab."

KARL KAPPLMÜLLER
Zentralbetriebsrat (ÖAAB)

"Wer sein Arbeitsleben lang Pensionsbeiträge einzahlt, hat sich eine geregelte und stabile Altersvorsorge verdient. Verweise darauf, dass die Finanzierung auf Dauer nicht leistbar wäre, sorgen gerade in einem der reichsten Länder der Welt für unnötige Verunsicherung. Ein gesetzliches und auch langfristig vertrauenswürdiges Pensionssystem gehört zu den Kernaufgaben des Sozialstaats. Deshalb ist es äußerst sinnvoll, die Absicherung der Pensionen in der Verfassung zu verankern."

THOMAS BAUM

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"Das sozial­staatliche Pensions­system ist nicht nur gerechter als betriebliche oder individuelle Pensions­fonds, sondern auch stabiler und kosten­günstiger." 

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