Schul­beihilfen sind zu niedrig - Eltern erhalten zu wenig Geld

Die Schulbeihilfe wurde seit 2007 nicht mehr erhöht und auch die Einkommensgrenzen wurden nicht angepasst. Viele Familien bekommen keine oder zu wenig Schulbeihilfe, denn mit maximal 94 Euro monatlich ist sie zu niedrig, um Schulkosten abzudecken. Besonders jetzt, während der Corona-Krise, sind viele Familien in Bedrängnis und brauchen dringend Geld. Die Bundesregierung muss handeln.

Schulbeihilfen­rechner nutzen

Eltern werden über Schulbeihilfen zu wenig informiert. Die Arbeiterkammer Oberösterreich hilft mit dem Schulbeihilfenrechner unter www.schulbeihilfenrechner.at. Weitere Infos rund um Schul- und Heimbeihilfe sind auch auf ooe.arbeiterkammer.at/bildung abrufbar.

Tipp

Im Zweifelsfall stellen Sie einen Antrag auf Schulbeihilfe. Formulare gibt es auf der Homepage des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie in den Schuldirektionen. Anträge sind bis 31. Dezember 2020 abzugeben.

Schüler sind teuer

Kosten, die im Normalen Schulalltag auf Eltern zukommen, sind zum Beispiel:

  • Schultasche
  • Taschenrechner
  • Sportwoche
  • Sprachreise
  • Materialien
  • Exkursionen
  • eventuell Nachhilfe
  • durch Corona: Laptops, Drucker und Internetverbindung 

Eltern brauchen Hilfe!

Die Arbeiterkammer fordert daher eine neue Regelung der Schulbeihilfe. Die Eltern müssen nicht nur mehr Geld bekommen, sie brauchen es auch früher. Derzeit kann Schulbeihilfe erst ab der 10. Schulstufe beantragt werden. Viele große Anschaffungen stehen aber bereits am Beginn der neunten Schulstufe an. Dazu muss das Berechnungsschema auch für soziale Bedürftigkeit angepasst werden.

Kontakt

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AK Bildungsberatung in OÖ
TEL: +43 50 6906 1601
E-MAIL: bildungsinfo@akooe.at
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