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Wie viel in Österreich gearbeitet wird

Wann und wie viel arbeiten unselbstständig Beschäftigte in Österreich? Das analysierte die aktuelle WIFO-Studie "Österreich 2025 - Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer".

Ergebnis

Das Ergebnis dieses Faktenchecks: Die ArbeitnehmerInnen in Österreich sind auch im internationalen Vergleich enorm engagiert, höchstflexibel und einsatzfreudig!

Die Highlights im Überblick

Die durchschnittliche Normalarbeitszeit unselbständig Beschäftigter mit einer Vollzeitanstellung beträgt in Österreich 41,5 Stunden (2015; EU-28: 40,3 Stunden) – damit wird nur in Großbritannien und in Portugal länger gearbeitet.

Das weibliche – oft sehr gut qualifizierte – Arbeitskräftepotenzial – ist noch unausgeschöpft. Die Teilzeitquote von Frauen liegt bei 47,4 %. Der Wunsch von Frauen nach einer stärkeren Erwerbsintegration ist stark ausgeprägt.

Über ein Viertel der Männer ist bereit, regelmäßig überlange zu arbeiten.
25,2 % der Männer arbeiten zwischen 41 und 59 Stunden pro Woche und 3,0 % verbringen mindestens 60 Stunden pro Woche an ihrem Arbeitsplatz.

Hinsichtlich der Lage der Arbeitszeit arbeitet mehr als die Hälfte der aktiv unselbständig Beschäftigten unter nicht-standardisierten Bedingungen („atypisch“) und leisten ihre Arbeit gelegentlich oder häufig am Abend, in der Nacht, an Wochenenden oder im Schicht- bzw. Wechseldienst.

252 Millionen Mehrarbeits- und Überstunden werden pro Jahr (2015) geleistet – 52 Millionen Stunden werden aber weder in Geld noch in Zeit abgegolten.

Wussten Sie, dass ...

... das laut AK Berechungen einem Einkommensentfall von bis zu 1,3 Milliarden Euro pro Jahr entspricht?  

Das größte Mehrarbeits- und Überstundenvolumen (rund 130 Millionen Stunden = 51,6 %) wird in Tätigkeiten mit niedrigen und mittleren Qualifikationsprofilen geleistet (u.a. in Hilfstätigkeit, von FacharbeiterInnen). Damit sind die Zuschläge für die erbrachten Mehrleistungen ein wichtiger Einkommensbestandteil, da diese Gruppen tendenziell nicht zu den BesserverdienerInnen zählen.

Wussten Sie, dass...

... laut AK-Berechnungen Zuschlagszahlungen in der Höhe von bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr wegfallen würden, sollte ein 12-Stunden-Tag ohne Zuschlagspflicht Realität werden?

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