3.12.2015
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Arbeit schaffen, Arbeit verteilen, Arbeitslosigkeit verhindern

Die Arbeitslosigkeit ist so hoch wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Immer mehr Menschen sind auf Arbeitssuche, es gibt einfach nicht genug Jobs. Das hat massive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Landes, aber auch verheerende Folgen für die Betroffenen. Doch statt endlich einen Kurswechsel auf dem Arbeitsmarkt einzuleiten und Vollbeschäftigung in den Mittelpunkt allen politischen Handelns zu stellen, werden arbeitslose Menschen zunehmend stigmatisiert. 

Kurswechsel ist dringend notwendig

Gemeinsam treten Arbeiterkammer, ÖGB, Katholische Kirche und Sozialplattform in Oberösterreich für einen Kurswechsel ein. Bei einer gemeinsamen Tagung Anfang Dezember 2015 präsentierten Expertinnen und Experten die möglichen Eckpunkte dieses Strategiewechsels:

  • Die EU-weite Dominanz von Nulldefizit und Wettbewerbsfähigkeit muss gebrochen werden.

  • Es gibt auch Spielräume auf nationaler und auf Landesebene. Die Budgetpolitik muss sich viel stärker an Beschäftigungszielen ausrichten. Dringend notwendige Investitionen in sozialen Wohnbau, Kinderbetreuung, Pflege, Bildung, öffentlichen Verkehr, Breitband- und Energienetze rechnen sich innerhalb weniger Jahre.

  • Das Arbeitsmarktservice braucht mehr Geld und Personal.

  • Und schließlich werden wir um eine gerechtere Verteilung der vorhandenen Arbeit nicht herumkommen – sei es durch eine Verteuerung von Überstunden oder durch eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Ausgleich bei Lohn und Personal.

Jugendlich gestalteten Video über Arbeitslose

Hier finden Sie die Präsentationen der hochrangigen Expertinnen und Experten, die bei der Tagung referiert haben, sowie einen von Jugendlichen der VSG Produktionsschule factory gestalteten Film, in dem von Arbeitslosigkeit Betroffene zu Wort kommen.

Arbeitsmarkt Info

Monatlich die aktuellsten Daten zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in Oberösterreich und Österreich.

Arbeitslosigkeit ist viel zu hoch

Mehr als 424.000 Personen sind im Jahr 2016 ohne Arbeitsplatz oder in Schulungen gewesen. So viele wie noch nie seit 1945.

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