07.12.2021

Kündigung durch Enstroga/Max­energy: Wie machen Sie Schadenersatz geltend? 

Zahlreiche Reklamationen über die Vorgangs­weise der Enstroga GmbH und der Maxenergy Austria Handels GmbH erreichten den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer OÖ. Beide Unternehmen kündigten trotz aufrechter Preisgarantie die Energielieferungsverträge. Nach der Intervention der Arbeiterkammer Oberösterreich sagte zumindest die Enstroga GmbH die Übernahme der Mehrkosten beim neuen Lieferanten zu. Maxenergy lehnt die Schaden­ersatzpflicht ab. Der Verein für Konsumenteninformation führt hier ein Musterverfahren.

Schadenersatz? Das brauchen Sie dafür!

Die tatsächlichen Mehr­kosten beim neuen Lieferanten können erst nach dem Ende der Preisgarantie ermittelt werden. Um Schadenersatz geltend zu machen, sind folgende Unterlagen und Daten notwendig:

  • Vertrag und Preisblatt von Maxenergy beziehungsweise Enstroga
  • Vertrag und Preisblatt des neuen Lieferanten
  • Zählerstand zum Wechselstichtag
  • Zählerstand zum Ende der Preisgarantie von Maxenergy beziehungsweise Enstroga

Enstroga: So kommen Sie zum Schaden­ersatz

Senden Sie die oben genannten Unterlagen und Daten nach Ablauf der Preisgarantie an die Enstroga GmbH und verlangen Sie den Ersatz der Mehrkosten. Sollte Enstroga die Kosten nicht übernehmen, wenden Sie sich an die Expert/-innen der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Maxenery: Musterverfahren läuft

Der Ausgang des Musterverfahrens des Vereins für Konsumenteninformation ist abzuwarten. Bewahren Sie die oben genannten Unterlagen und Daten auf. Wie das Verfahren ausgegangen ist, erfahren Sie über unseren Newsletter "Konsument".

 

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