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Zahlungsaufforderungen via Telefon

Mehrere Konsumentinnen und Konsumenten wurden telefonisch aufgefordert, Paysafe-Karten zu kaufen und damit angeblich ausstehende Forderungen zu begleichen. Manche besonders dreiste Anrufer gaben sich dabei als Konsumentenschützer aus. Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer warnt vor derartigen Anrufen!

Nachdem die Arbeiterkammer durchgesetzt hat, dass telefonisch abgeschlossene Mitgliedschaften etwa bei Lottoclubs ungültig sind, versuchen dubiose Firmen nun anderweitig Profit zu machen. Ahnungslose Personen werden telefonisch kontaktiert und aufgefordert, eine bestehende Forderung zu begleichen.

So schildert die Innviertlerin Maria B., dass sie angeblich vom Konsumentenschutz angerufen und aufgefordert wurde, Paysafe-Karten im Wert von 300 Euro zu kaufen. Bei einem weiteren Telefonat würden dann die Codes, die zur Einlösung nötig sind, abgefragt. Erfolge keine Bekanntgabe, werde die ganze Forderung von mehr als 900 Euro fällig, hieß es. Nachdem Frau B. ihrer Freundin davon erzählte, hat diese ihr geraten, beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer direkt anzurufen.

Wir haben die Konsumentin informiert, dass Mitarbeiter der Arbeiterkammer keinesfalls solche Anrufe durchführen und niemanden zu Zahlungen auffordern. Frau B. konnten wir helfen und Schaden vermeiden: Paysafe nahm die Karte retour und Frau B. bekam das Geld zurück.

Warnung
  • Bedenken Sie, dass berechtigte Zahlungsaufforderungen von seriösen Unternehmen per Post an Sie gesandt werden (in Ausnahmenfällen per Mail, wenn Mailverkehr vereinbart wurde) und eine nachvollziehbare Bankverbindung im jeweiligen Herkunftsland des Unternehmens für die Zahlung angeführt ist.

  • Sollten Sie ähnliche Anrufe erhalten, erkundigen Sie sich jedenfalls direkt bei den genannten Organisationen (z.B. Konsumentenschutz, Polizei, Anwaltskanzleien) und verwenden Sie dazu Telefonnummern aus dem Telefonbuch oder von offiziellen Homepages.

  • Seien Sie besonders misstrauisch, wenn nicht nachverfolgbare Zahlungsformen wie Paysafe-Karten, Bargeldtransfers (z.B. über Western Union) verwendet oder Überweisungen auf Konten in unterentwickelten Ländern gefordert werden.


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