Smishing - Achtung vor betrügerischen SMS

Immer wieder wenden sich Opfer von Phishing-Attacken an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich. Der dadurch entstandene finanzielle Schaden wird in den meisten Fällen nicht zurückerstattet. Nun gibt es einen neuen "Trick": Neben Phishing-Mails nehmen sogenannte „Smishing-Attacken“ massiv zu. 

Smishing - was be­deutet das? 

Der Begriff „Smishing“ setzt sich aus den Wörtern „Phishing“ und „SMS“ zusammen und bezeichnet eine Angriffsmethode, durch die mittels irreführender SMS Informationen abgegriffen werden. Ziel ist dabei, dem Nutzer/der Nutzerin sensible Daten wie etwa Zugangsdaten zum Onlinebanking herauszulocken oder mittels Schadsoftware in das Smartphone einzudringen. 

Wie er­kenne ich eine Fake-SMS? 

  • Schlechte Smishings erkennt man oft daran, dass sich darin etliche Rechtschreibfehler befinden oder dass die SMS von einem anonymen Absender kommt. 

  • Aufgrund spezieller Software ist es jedoch auch möglich, dass SMS von bekannten Rufnummern stammen und diese sogar im offiziellen SMS-Chatverlauf des eigenen Bankinstituts aufscheinen.

  • Lesen Sie SMS immer konzentriert durch und öffnen Sie nicht sofort die enthaltenen Links.

  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn in der Nachricht Stress aufgebaut und sofortiger Handlungsbedarf suggeriert wird. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern kontaktieren Sie umgehend Ihren Kundenbetreuer/Ihre Kundenbetreuerin. 

ACHTUNG

Ein Bankinstitut schickt niemals E-Mails oder SMS mit einer sofortigen Handlungsaufforderung oder zur Abfrage von persönlichen Daten aus! 

Aktuell wird zum Beispiel folgende Fake-SMS unter dem Design der Bank99 ausgesendet: 

Smishing Beispiel © -, AKOÖ

Wo kann ich mich informieren? 

  • Auf der Homepage des betroffenen Bankinstituts finden Sie meist Warnhinweise sowie eine Kontakt-E-Mail Adresse.

  • Auch können Sie in einer Suchmaschine darüber recherchieren. In unserem Beispiel würde sich der Begriff „Bank99 Fake SMS“ anbieten. In den meisten Fällen finden Sie dadurch bereits nützliche Informationen.

  • Auf der Website https://www.watchlist-internet.at finden Sie Infos zu allen Betrugsmaschen. 

  • Auf https://haveibeenpwned.com können Sie kontrollieren, ob Ihre E-Mailadresse und Telefonnummer „abgegriffen“ wurde.  

Kein Bankinstitut fordert Sie zur Frei­gabe persönlicher Daten mittels SMS oder E-Mail auf! Melden Sie ver­dächtige SMS Ihrer Bank! 

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