18.02.2022

Universal Versand muss hohe Zinsen rücker­statten

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat die Klauseln zu Teilzahlungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Universal Versand aufgehoben. Die Entscheidung hat zur Folge, dass Konsumentinnen und Konsumenten, die bis Ende September 2020 Teilzahlungsvereinbarungen mit Universal Versand trafen, einen Anspruch auf Korrektur ihrer Abrechnungen haben.

Konsumenten be­kommen über­höhte Zinsen zurück

Die Vereinbarungen, die bis September 2020 mit dem Versandhandelshaus Universal Versand geschlossen wurden, sahen eine monatliche Zinsenverrechnung in Höhe von 1,65 Prozent vor. Diese Darstellung verschleierte die tatsächliche Belastung in Höhe von 19,8 Prozent beziehungsweise 21,7 Prozent inklusive Zinseszinsen pro Jahr.

VKI bietet Betroffenen eine Sammel­intervention an

Laut Rechtsmeinung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) liegt bei den betroffenen Verträgen keine gültige Teilzahlungsvereinbarung vor und Universal Versand darf bei den Teilzahlungskaufverträgen nur die gesetzlichen Zinsen von jährlich 4 Prozent verlangen. Konsumenten/-innen können sich bis 30. April 2022 der Sammelintervention anschließen.

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