19.12.2019

Gutscheine: Perfekte Last-Minute-Geschenke

Weihnachten greift man gerne zu Wertgutscheinen. Auch Wellness- und Übernachtungspakete oder Erlebnis-Boxen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aber Achtung: Ein gutgemeintes Geschenk kann beim Einlösen Probleme bereiten und im Fall einer Insolvenz sind die Gutscheine meist wertlos. Das Sprichwort „Nur Bares ist Wahres!“ gilt daher immer noch.

Risikostreuung

Wenn Sie Gutscheine schenken, sollten Sie jene wählen, die in verschiedenen Geschäften akzeptiert werden. Auch solche, die bei Firmen innerhalb einer Stadt oder eines Shopping-Centers eingelöst werden können sind empfehlenswert, da mehr Einlösemöglichkeiten vorhanden sind. Zusätzlich sinkt das Risiko bei einem Konkurs die Gutscheine nicht mehr einlösen zu können.

Ablauf von Gutscheinen

Kaufen Sie einen unbefristeten Gutschein, so ist dieser 30 Jahre gültig. Vorausgesetzt, das Geschäft ist solange vorhanden. Oft erfolgt durch die Firmen eine Befristung der Gutscheine. Einige Gerichtsurteile bestätigen, dass Befristungen (etwa von 3 Jahren) unzulässig sind. Die meisten Unternehmen akzeptieren daher auch abgelaufene Gutscheine. Ist dies nicht der Fall, helfen Ihnen die Konsumentenschützer/-innen der Arbeiterkammer Oberösterreich gerne weiter.

Hinweis

Achten Sie auf eine möglichst lange Befristung damit Ärger bei der Einlösung vermieden werden kann.

Erlebnis- und Hotel­gutscheine

Derartige Gutscheine sind oft von einigen Umständen (etwa Wetterbedingungen, etc.) abhängig. Eine Einlösung kann daher problematisch sein. Bei Hotelgutscheinen beziehungsweise Geschenk-Boxen führt eine aufwendige Registrierung beziehungsweise die eingeschränkt verfügbaren Termine oft zu Unmut bei den Beschenkten.

Einlösen von Gutscheinen

Erreichen die gekauften Waren nicht den Gutscheinwert, so besteht kein Rechtsanspruch auf Auszahlung des Differenzbetrages. Meist wird über den Rest ein neuer Gutschein ausgestellt. 

Tipp: Selbstgemachte Gutscheine

  • Bargeld bietet den Beschenkten die meisten Verwendungsmöglichkeiten und ist um einiges Nachhaltiger als Gutscheine, die als Plastikkarten angeboten werden. Zusätzlich besteht kein Konkursrisiko.

  • Viele haben „Hemmungen“ Bargeld zu verschenken, weil dies unpersönlich erscheinen könnte. Verpacken Sie es daher kreativ – eventuell steht die Verpackung ja direkt mit dem Wunsch der Beschenkten zusammen. Etwa für eine geplante Reise den Betrag in einem Spielzeugkoffer verschenken. So kann auch Bargeld ein tolles und eindrucksvolles Geschenk sein!

Achten Sie auf eine möglichst lange Befristung damit Ärger bei der Einlösung vermieden werden kann.

Kontakt

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Konsumentenschutz
TEL: +43 50 6906 2
E-MAIL: konsumentenschutz@akooe.at

Achten Sie auf eine möglichst lange Befristung damit Ärger bei der Einlösung vermieden werden kann.

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