14.06.2018

EMS Station: Kunden bekommen Geld zurück

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat die Verträge der Fitnesskette "EMS Station" geprüft und ist dabei auf 15 rechtswidrige Klauseln gestoßen. Nachdem die AK-Konsumentenschützer/-innen die Betreiberin der Studios, die CVS Fitness GmbH, darauf hingewiesen haben, gab diese eine Unterlassungserklärung ab. Das hat für die Kunden/-innen große Vorteile.

Viele unzulässige Vertragsklauseln

Beschwerden über Fitnessstudios sind ein Dauerbrenner beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich. In letzter Zeit gab es einige Urteile zu unzulässigen Vertragsbedingungen. Trotzdem versuchen einige Betreiber, mit nachteiligen Klauseln durchzukommen. Erst wenn die AK-Konsumentenschützer/-innen auf die Rechtswidrigkeiten hinweisen, lenken die Betreiber ein.

So hat auch im konkreten Fall die CVS Fitness GmbH, die die EMS Station Fitnessstudios betreibt, eine Unterlassungserklärung abgegeben.

Was ändert sich für Kunden?

  • EMS Station darf die Servicepauschale von 1,90 Euro/Woche in Zukunft nicht mehr einheben und muss die bereits bezahlten Beträge an die Kunden/-innen zurückzahlen.

  • Auch die 24-monatige Vertragsbindung ist nicht zulässig. Kunden/-innen haben die Möglichkeit, diese Verträge jederzeit zu kündigen.

TIPP

Zur Rückforderung der Servicepauschale haben wir einen Musterbrief erstellt.

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