Westbahn-Kilometerbank: Gesetzwidrige Leistungsänderung

Ein Konsument aus Attnang-Puchheim hatte im Jänner 2014  das Kilometerbank-Ticket für 1.000 Tarifkilometer zum Preis von 79,90 Euro der Westbahn erworben. Bei den ersten Fahrten nach Linz wurden 56 Kilometer abgebucht, nach 2 Monaten jedoch plötzlich für die gleiche Strecke 60 Kilometer!

Das Kilometerbank-Ticket war allerdings 2 Jahre lang gültig. Unseres Erachtens müssen sich Konsumentinnen und Konsumenten darauf verlassen können, dass sie in diesem Zeitraum mit keiner Leistungsänderung konfrontiert werden. Westbahn ist auf unsere Argumentation nicht eingegangen und hielt die Vorgangsweise für rechtlich korrekt. Wir haben Westbahn wegen Verstoßes gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb geklagt und vier Klauseln abgemahnt. Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat unseren Rechtsstandpunkt bestätigt.

Sie sind davon betroffen? Fordern Sie Kilometer zurück!

Wir haben damit mehr Rechtssicherheit für Konsumentinnen und Konsumenten geschaffen. 

Konsumenten/-innen, denen in der Vergangenheit zu Unrecht zu viele Kilometer abgebucht wurden, können eine Rückbuchung von Westbahn verlangen.

Gültigkeitsdauer ist unzulässig

Der OGH hat im Urteil außerdem die Befristung der Gültigkeit des Tarifkilometerguthabens auf 24 Monate als unzulässig erklärt. Es bestünden keine sachlich gerechtfertigten Gründe, die 30jährige Verjährungsfrist derart massiv zu verkürzen. 

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