20.03.2020

Coronavirus: Vorsicht vor On­line-Betrügern!

In Zeiten von großer Unsicherheit lassen die Betrüger nicht lange auf sich warten. Im Internet ist besondere Vorsicht geboten. Aber nicht nur im privaten Bereich. Viele Menschen arbeiten zum ersten Mal von zuhause aus und sind dadurch zusätzlichen Betrugsversuchen ausgesetzt. 

Seien Sie daher ganz besonders auf der Hut und lassen Sie sich in diesen turbulenten Zeiten nicht aus der Ruhe bringen!

Betrugsmaschen gibt es viele: Sie können aufgefordert werden, Ihre Daten auf einer Website einzugeben, damit Sie über die aktuelle Corona-Entwicklung informiert werden. Oder es wird vorgegaukelt, dass Ihre Bank dringend Daten und Codes benötigt, um Ihre Bankgeschäfte weiterhin sicher abwickeln zu können. Auch mit der Sperre von Computer und Handy wurde schon gedroht. 

"Fake-Ärzte" am Tele­fon

Ganz dreiste Betrüger geben sich aktuell als Ärzte aus und erfragen am Telefon Kontodaten, damit die Versorgung angeblich infizierter Angehöriger gesichert ist. 
Und E-Mails, in denen Vitaminpräparate als Vorbeugung gegen Corona zum Kauf angeboten werden, machen ebenfalls gerade die Runde. 

Nichts davon ist wahr. Die Gauner wollen nur an Ihr Geld!

Verlieren Sie nicht den Kopf und lassen Sie sich bei allen Käufen und bei jeder Bekanntgabe von Daten nicht unter Druck setzten. Hier noch ein paar Tipps, damit Sie in keine Phishing- oder Fake-Falle tappen:

  • Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern und bedenken Sie auch, dass die Absenderadressen gefälscht sein können.
  • Geben Sie niemals über E-Mail persönliche Daten oder Passwörter bekannt. Folgen Sie keinen Links in E-Mails auf Fake-Seiten und geben Sie dort jedenfalls keine persönlichen Daten, Firmendaten oder Passwörter bekannt. Übermitteln Sie auf keinen Fall eine Ausweis-Kopie.
  • Weder ein Kreditinstitut noch eine namhafte Vertretung eines Geschäftspartners, wird Sie jemals per E-Mail oder Popup auffordern, auf einen Link zu klicken oder persönliche Angaben zu bestätigen. 
  • Wenn Sie E-Mails von Firmen, Bekannten und Freunden/-innen erhalten, sehen Sie sich bitte immer die ganze E-Mailadresse an und achten Sie insbesondere darauf, dass sowohl der Namens-Teil als auch die angeführte Domäne - hinter dem @ - jenem Mail-Anbieter entspricht, der Ihnen dazu bekannt ist. Oftmals werden von Tätern gleichlautende Mail-Adressen unter Verwendung unterschiedlicher Domänen verwendet. Der Unterschied kann sehr marginal sein (etwa nur Buchstaben vertauscht).

Vorsicht auch bei Heim­arbeit

Sprechen Sie alles, was mit Ihren Home-Office-Zugängen zu tun hat, mit Ihren EDV-Verantwortlichen ab beziehungsweise orientieren Sie sich ausschließlich an deren Anweisungen etwa über vereinbarte interne Netzwerke. 

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