Computerviren

Haben Sie einen Computer, mit dem Sie im Internet surfen und E-Mails verschicken? Haben Sie Angst vor Computerviren? Dann sollten Sie hier weiter lesen. Um es gleich vorweg zu sagen: Angst vor Computerviren zu haben ist nicht notwendig, Panik ist überflüssig. Allerdings sollten Sie ein vernünftiges Misstrauen mitbringen, wenn Sie sich im Internet bewegen.

So schützen Sie Ihren Computer

Computerviren sind kleine bösartige Programme, die im Fachjargon als Malware bezeichnet werden, deren Zweck die Zerstörung von Daten auf Ihrem Computer ist.

Diese kleinen Programme werden deswegen als Viren bezeichnet, weil sie sich wie ein Virus von Rechner zu Rechner übertragen und das "Immunsystem" Ihres Systems angreifen. Und auch die Schutzmaßnahmen die Sie vor Ihnen ergreifen können, gleichen jenen, die Sie auch gegen - sagen wir - Grippeviren ergreifen.

  1. Stärken Sie das Immunsystem Ihres Computers
    Was Vitamine für Ihren Körper sind, ist die Update-Funktion Ihres Betriebssystems für Ihren Computer. Das Betriebssystem Ihres Computers hat ein eigenes Immunsystem, dass aber nur dann wirksam sein kann, wenn es auf dem neuesten Stand ist. Aktivieren Sie deshalb die automatische Update-Funktion. Die Hersteller schließen neu entdeckte Sicherheitslücken, was den Angriff von Viren erschwert.

  2. Verpassen Sie Ihrem Rechner eine Schutzimpfung Antivirenprogramme wirken wie eine Schutzimpfung. Ihr System erkennt einen Virus frühzeitig und vernichtet ihn sofort. Damit das aber geschieht, muss Ihr Antivirenprogramm auf dem neuesten Stand sein. Ein automatisches Update, am besten täglich, ist auch hier ein absolutes muss.

  3. Niemals ohne Firewall!
    Eine Firewall überwacht den Datenverkehr zwischen Ihrem Computer und dem Internet und blockiert so wirksam eine Ansteckung. Bringt Ihr Betriebssystem eine eigene Firewall mit, wie beispielsweise die aktuellen Versionen von Windows, dann aktivieren Sie diese. Um zwar immer.

  4. Seien Sie misstrauisch
    Der beste Schutz gegen Viren sind Sie selbst. Wenn Sie auf einer Website aufgefordert werden, ein bestimmtes Programm zu installieren, müssen Sie entscheiden, ob Sie dem Website-Anbieter vertrauen. Ist Ihnen die Firma oder Organisation unbekannt ist die Chance groß, dass sich hinter diesem Programm ein Virus oder ein Trojaner verbirgt. Trojaner zerstören im Unterschied zu Viren Ihre Daten nicht, sondern spionieren sie aus.

    Empfangen Sie eine Email mit Dateianhang, öffne Sie diesen nicht, wenn Sie

    • den Absender nicht kennen oder
    • den Absender kennen, die Mail aber sehr unpersönlich und nicht im Stil des Absenders formuliert ist.
      Sind Sie unsicher, fragen Sie beim Absender nach, ob die E-Mail von ihm stammt.

  5. Sichern Sie Ihre Daten!
    Sollte es doch ein Virus geschafft haben Ihr System zu infizieren ist dies dann nicht schlimm, wenn Sie regelmäßig Ihre Daten gesichert haben. Das Betriebssystem und die Programme können nach einer Virenattacke wieder neu auf Ihren Computer geladen werden. Das ist lästig, aber nicht weiters schlimm. Aber Ihre persönlichen Dateien wie Digitalfotos, Schreibdokumente oder Emails sind unwiederbringlich verloren. Machen Sie deshalb regelmäßig Sicherungskopien dieser Dateien, indem Sie diese auf CD oder DVD brennen oder auf eine externe Festplatte kopieren.

Weitere Informationen wie Sie Ihren PC schützen können, finden Sie unter www.sicher-im-internet.at

Gratis-Programme zum Download

Laptops und PCs werden normalerweise mit vorinstallierter Software verkauft. Oft ist ein Antivirenprogramm inkludiert, allerdings können Sie meist nur für ein Jahr kostenlos die aktuellen Vireninformationen laden. Danach sinkt der Schutz Ihres Systems mit jedem Tag! Wenn Sie ein kostenpflichtiges Programm erwerben wollen, wenden Sie sich an einen Computerhändler Ihres Vertrauens oder laden eines der folgenden kostenlosen Programme aus dem Netz.

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