29.12.2017
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Kryptowährungen sind hochspekulativ!

Kryptowährungen wie Bitcoins, Dash, Ethereum, Litecoin, Monero oder Ripple stellen digitale Zahlungsmittel dar, die ohne zentrale Kontrollinstanzen wie Zentralbanken und Regierungen arbeiten. Die Kryptowährungen werden über weltweite Computer-Netzwerke durch Abwicklung von rechenintensiven Vorgängen erzeugt, auf Basis von digitalen Signaturen verschlüsselt und online verwaltet. So entstehen Datenpakete, die in einer virtuellen Geldbörse, einer sogenannten „Wallet“ gespeichert sind.

Bitcoin: Wer hat´s erfunden?

Der Erfinder der Kryptowährung Bitcoin ist unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt. Seine Idee war ein Gegenentwurf zum herkömmlichen Geld. Seit 2009 sind Bitcoins im Umlauf und fanden vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise aufgrund der wirtschaftlichen Unabhängigkeit vom traditionellen Finanzsystem, zahlreiche Anhänger.

Hinweis

Ziel der Entwickler war, eine unkomplizierte, unabhängige und weltweit gültige Zahlungsform im Internet, aber auch in der Realwelt, zu schaffen.

Warum sind Kryptowährungen so interessant?

Besonders die starken Kursanstiege wecken das Interesse der Anleger/-innen. Diese Kurse werden allein durch Angebot und Nachfrage gebildet. Aufgrund des hohen Spekulationsrisikos ist durchaus auch ein Totalverlust möglich. Auch ein Ausfall eines Marktplatzes, wie etwa der Konkurs der japanischen Bitcoin-Plattform Mt.Gox, kann zu starken Kurseinbrüchen und damit großen Verlusten führen.  

Der Kauf von virtuellen Währungen ist für jeden Interessenten möglich.

Achtung

Das bedeutet nicht, dass die Abwicklung und/oder die Kursentwicklung durch eine Aufsicht, wie beispielsweise die Finanzmarktaufsicht überwacht werden.


Hohe Transaktionskosten haben dazu geführt, dass digitale Währungen oft nicht mehr zur Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen verwendet werden, sondern eher als Veranlagung oder Spekulation mit der Hoffnung auf einen Kursanstieg.

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zu anderen Veranlagungen: Es fehlt jegliche Sicherheit wie zum Beispiel eine Einlagensicherung oder eine Anlegerentschädigungseinrichtung. 

Wie kauft man Bitcoins?

Entweder indem man selbst zum „Miner“ wird, wie die Bitcoin-Schürfer in der digitalen Welt genannt werden und durch Bereitstellung entsprechender Computerleistung Bitcoins generiert oder indem man Bitcoins bei einem Anbieter im Netz mit Euro kauft. 

Was kosten Kryptowährungen?

Die Kosten für Transaktionen und den Tausch von Euros in virtuelle Währungen können je nach Handelsplattform variieren. 

Bei der deutschsprachigen Handelsplattform Bitcoin.de wird etwa beim Verkauf und Kauf von Bitcoins eine Marktplatzgebühr in der Höhe von bis zu 1 Prozent eingehoben und eine Auszahlungsgebühr, die sich laufend ändert. Die Marktplatzgebühr wird vom Verkäufer und vom Käufer jeweils zur Hälfte getragen.

Die Verwahrung und Verwaltung von Kunden-Bitcoins in der Wallet ist derzeit noch kostenlos. Für Bitcoin-Bons, die in beispielsweise in Tankstellen oder Trafiken gekauft werden können,  können die Gebühren auch bis zu 10 Prozent betragen.

Hohes Risiko bis zum Totalverlust

  • Mit Internetwährungen sind extreme Risiken für Anleger verbunden. Es handelt sich um hochspekulative Finanzinstrumente, die bis zum Totalverlust der Einsätze führen können.
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen stehen hinter digitalen Währungen weder Zentralbanken noch Regierungen oder Aufsichtsbehörden.
  • Das virtuelle Geld ist nicht durch physische Vermögenswerte gedeckt. Der Wert entsteht lediglich durch das Vertrauen der Nutzer und liegt zum einen darin, dass einige Unternehmen die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren und zum anderen, dass Handelsplattformen bereit sind, sie gegen staatliche Währungen einzutauschen.
  • Durch den sehr volatilen Wechselkurs kann der Wert aber enorm schwanken.
  • Auch durch die Einstellung einer Handelsplattform können Verluste entstehen. 

Risiko von Datenverlust und Hackerangriffen

Kryptowährungen werden digital gekauft und verwaltet. Bei Verlust der Zugangsdaten (digitalen Schlüssel) und/oder der Hardware ist der Zugriff auf das digitale Wallet nicht mehr möglich, wenn die Zugangsdaten nicht zusätzlich separat aufbewahrt werden.

Die Wallets sind für Hacker die bevorzugten Angriffspunkte. Mobile Wallets am Handy sollten daher nur für geringe Beträge verwendet werden. Größere Beträge können sicherer auf externen Speichermedien, wie Hardware-Wallets, gespeichert werden. 

Preistricks im Online-Handel

Wer online shoppt, könnte in Zukunft starke Nerven brauchen: Preise können sich mitunter mehrmals täglich ändern.

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Internetbetrug

Betrügerische Aktivitäten gibt es im Internet genauso wie im restlichen Leben. Vermeintliche Anonymität bietet Nährboden für Kriminalität.

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