Smart Meter: Widerspruch ist möglich

Die alten Drehstromzähler werden derzeit durch neue, elektronische Zähler oder „Smart Meter“ ersetzt. In Oberösterreich ist der Austausch vielerorts bereits durchgeführt, die heimischen Energieversorger haben hier eine Vorreiterrolle übernommen.
 
Bis 2019 müssen mindestens 95 Prozent der Haushalte mit Smart Meter ausgestattet sein, dennoch besteht derzeit die Möglichkeit des Widerspruchs.

Neue Geräte sammeln Daten

Die neuen Stromzähler sammeln umfassende Daten über das Nutzungsverhalten der Kunden, an denen vor allem die Energieunternehmen selbst interessiert sind. Die Unternehmen sind verpflichtet, den Schutz dieser Daten zu gewährleisten. Die Verbraucher erhalten einen detaillierteren Überblick über ihren Stromverbrauch. Werden neue Tarife eingeführt, müssen diese transparent und nachvollziehbar gestaltet werden.

Der Austausch erfolgt kostenlos. Der Kunde kann dem Netzbetreiber mitteilen, dass er keinen Smart Meter wünscht. In diesem Fall wird eine spezielle Funktion des elektronischen Zählers (nämlich die Aufzeichnung und Übermittlung der Zählwerte im 15-Minuten-Takt) deaktiviert.

Achtung

Den Einbau des elektronischen Zählers kann der Kunde nicht ablehnen (siehe dazu die Information im Musterbrief).


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