Will­kommen im schlauen Zu­hause

Kühlschrank, Puppe, Fernseher - immer mehr Geräte im Haus sind miteinander vernetzt, tauschen Daten aus und lassen sich über das Smartphone steuern. Das vernetzte Wohnen bringt Erleichterung und Komfort. Schätzungen sprechen von über 20 Milliarden Geräten, die bis 2020 mit dem Internet verbunden sind. Die meisten davon – etwa 14 Milliarden – in Privathaushalten.

Das Smarte Wohnen birgt aber auch Gefahren: geknackte Schlösser, Spielzeug, das mithört oder Kameras, die Live-Bilder ins Internet stellen. "Die Hersteller von smarten Produkten stehen unter Druck, möglichst schnell auf dem Markt zu sein. Auf Sicherheit wird daher weniger geschaut", erklärt AK-Konsumentenberater Michael Dunkl. 

Schlecht gesicherte Geräte oder Netzwerke ermöglichen Angriffe von Hackern. Cyberkriminelle haben es vor allem auf Kreditkartennummern und persönlichen Daten abgesehen, die sich weiterkaufen lassen.

So machen Sie Ihr smartes Heim sicherer

  • Offene Verbindungen mit Passwörtern sichern!
  • Auf Sicherheitslücken bei Netzverbindungen achten!
  • Sicherheitsupdates durchführen und auf aktuelle Software achten!
  • Kamera und Mikrofone bei Lautsprecher oder TV zwischendurch auch mal abschalten!
  • Möglichst wenig personenbezogene Daten angeben!
  • Berechtigung zum Zugriff auf persönliche Daten beschränken!

Spion im Kinder­zimmer

Auch im Kinderzimmer ist das Internet der Dinge angekommen. Sprechende Puppen und Roboterhunde zeichnen die Gespräche der Kinder auf. Diese Mitschnitte werden via Internet an die Server der Anbieter geschickt und gespeichert. Das birgt Risiken. Das Kind wird als Kunde ausgeforscht. Privatsphäre und Datenschutz sind auch bei Kindern zu berücksichtigen.

TIPP

Vernetztes Spielzeug:
10 Fragen und Antworten für  Eltern: http://www.internetoftoys.at/

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