20.05.2021

Trotz Lock­down Bei­träge abgebucht - Geld zurück vom Fitnessstudio

Seit 19. Mai haben Fitness-Studios wieder geöffnet. Während der Corona-Trainingspause gab es mit einigen Studios viel Ärger. Obwohl Konsumentinnen und Konsumenten nicht trainieren konnten, haben die Betriebe die Mitgliedsbeiträge weiter abgebucht. Die Arbeiterkammer hat in 3 Musterverfahren unzulässig eingehobene Entgelte vor Gericht zurückgeholt. Weitere Gerichtsverfahren laufen. 

Die Rechtslage ist eigentlich klar: Wenn das Fitness-Studio wegen höherer Gewalt seine Leistung nicht erbringen kann, müssen die Kundinnen und Kunden auch nicht dafür zahlen. Viele Fitnessbetriebe in Oberösterreich hielten sich an die gesetzliche Vorgabe und buchten keine Beiträge ab. Es gab aber auch Unternehmen, die trotzdem regelmäßig den Monatsbeitrag einhoben.

Keine automatische Vertragsverlängerung um die Lockdown-Monate

Einige Fitnesscenter vertraten die Ansicht, dass die Beiträge auch ohne Gegenleistung weiter zu zahlen sind und sich die Mitgliedsverträge wegen der Schließung automatisch verlängern. Konsumentinnen und Konsumenten sollen also länger an den Vertrag gebunden sein als ursprünglich vereinbart. Auch dafür gibt es keine gesetzliche und in der Regel auch keine rechtswirksam vereinbarte vertragliche Grundlage. Ohne Zustimmung  kann das Unternehmen nicht einfach den Vertrag verlängern oder stilllegen.

Fordern Sie Ihr Geld zurück 

Mit Hilfe unseres Musterbriefs können Sie die zu Unrecht abgebuchten Beiträge zurückfordern und der unzulässigen Vertragsverlängerung widersprechen. 

Ohne Zustimmung der Kunden/-innen kann das Fitness-Studio nicht einfach den Vertrag verlängern oder stilllegen.

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Konsumentenschutz
TEL: +43 50 6906 2
E-MAIL: konsumentenschutz@akooe.at

Ohne Zustimmung der Kunden/-innen kann das Fitness-Studio nicht einfach den Vertrag verlängern oder stilllegen.

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