19.01.2021

Home Office: Boom durch Corona 

Bis ins Jahr 2020 war Home-Office in Österreich eher selten: 2019 arbeiteten laut Eurostat 5,8 Prozent der unselbständig Beschäftigten in Home-Office. In den Niederlanden und Finnland waren es rund 9 bis 10 Prozent. 

Um das Verbreiten des Corona-Virus einzudämmen, wurde auch in Österreich mehr auf Home-Office gesetzt. Eine im Auftrag der Arbeiterkammer Wien durchgeführte Befragung kommt für April 2020 auf einen Anteil von 42 Prozent der Arbeitnehmer/-innen in Österreich, die in Home-Office waren. Fast die Hälfte (47 Prozent) gab an, dass in ihrem Beruf Home-Office nicht möglich ist. Beim Rest wäre Home-Office möglich gewesen, aber der Arbeitgeber hatte dies nicht unterstützt oder die Arbeitnehmer/-innen wollten oder konnten Home-Office nicht umsetzen.

Welche Arbeits­mittel wurden genutzt?

Zwischen 86 und 95 Prozent der Befragten nutzten Internet und Laptops sowie Mobiltelefone im Home-Office. Einen Schreibtischsessel hatte nur knapp die Hälfte. Und während Laptops und Handys noch bei mehr als der Hälfte vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden, nutzten 87 Prozent die private Internetverbindung. 

Nach Ansicht der Arbeiterkammer Oberösterreich muss der Arbeitgeber auch im Home-Office für Arbeitsmittel sorgen. Damit Arbeiten im Home-Office für beide Seiten gut funktioniert und Arbeitnehmer/-innen dadurch keine Nachteile finanzieller oder anderer Natur erleiden, braucht es aber klare Regeln.

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