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AK unterstützt bei Gewalt in der Pflege

Gewalt in der Pflege gehört leider für viele Beschäftigte zum Berufsalltag. Viele Betriebe bzw. Beschäftigte und Betriebsräte/-innen stehen dem hilflos gegenüber, obwohl sie das Thema gerne offensiv angehen würden.

Die Arbeiterkammer bietet einerseits persönliche Beratung für Pflegepersonal und Personalvertreter/-innen. Auch eine Muster-Betriebsvereinbarung stellen wir zur Verfügung. Sie gilt als Leitfaden, der in persönlicher Abstimmung mit der AK auf den eignen Betrieb angepasst werden sollte.  

Betriebsvereinbarung downloaden (0,1MB)


Online-Check Gewalt in der Pflege

Gewalt durch Patienten/-innen gegenüber dem Pflegepersonal war bislang ein Tabuthema. Und das, obwohl der Großteil der Beschäftigten in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen regelmäßig mit Gewalt konfrontiert ist. Das belegen aktuelle Studien.

Tatort Patientenzimmer

Aggression und Gewalt finden sich in allen Bereichen der Pflege: in der Geriatrie, auf psychiatrischen Stationen, aber auch auf allen anderen Stationen - in der Aufnahme, in der Notfallambulanz, im Behindertenbereich und auch in der Mobilen Pflege. Laut einer  Erhebung in einer oberösterreichischen Krankenanstalt geschehen allerdings mit Abstand die meisten Vorfälle auf den psychiatrischen Stationen. 77 Prozent der dort dokumentierten Vorfälle passierten direkt in den Patientenzimmern.

Gewalt hat viele Gesichter

Gewalt kommt in verschiedenen Formen vor: Schläge, sexuelle Belästigung, Beschimpfungen, Beleidigungen, Drohungen, Mobbing oder Diskriminierung. Die Folgen für die Opfer können fatal sein und reichen von Krankenständen oder Burn Out bis hin zum Berufsausstieg. 

Sind auch Sie betroffen? Machen Sie unseren Online-Check!

Hinweis

Verständnis ist okay, nicht aber das Erdulden von Aggressionen gegen die eigene Person.

Gewalt ist kein Berufsrisiko

Für die Arbeiterkammer ist klar:

  • Beschäftigte müssen vor Übergriffen geschützt werden - und zwar wirksam. Gewalt ist kein Berufsrisiko, das stillschweigend hingenommen werden muss.

  • Unser Ziel ist es daher, das Thema anzusprechen und alle Betroffenen dafür zu sensibilisieren: die Pflegekräfte, ihre Vorgesetzten, die Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die Träger der Einrichtungen in denen sie arbeiten und auch die Patientinnen und Patienten.

  • Wir wollen die Unternehmen in die Pflicht nehmen: Sie sind es, die dafür sorgen müssen, dass ihre Beschäftigten vor jeglicher Art von Gewalt geschützt werden.
Rat und Hilfe

Schon jetzt stehen unsere Rechtsexpertinnen und -experten den Beschäftigten und Betriebsräten/-innen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Gewalt gegen Pflegende geht.

Pflege braucht mehr Personal

Die Pflege hat sich verändert. Ein Betreuungsschlüssel, der 20 Jahre alt ist, wird den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht.

Bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte!

Die steigende Arbeitsbelastung setzt Pflegekräfte besonders unter Druck. Die AK will deshalb Verbesserungen für Sie durchsetzen.

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