Facebook am Arbeitsplatz

Falsch genützt kann Facebook den Job kosten

Internet-Dienste wie Facebook sind allgegenwärtig am Arbeitsplatz. Falsch genützt können sie den Job kosten. Unsere Arbeitsrechtsexperten warnen: „Facebook ist kein geeigneter Ort, um sich das Herz über die Arbeit auszuschütten.“ Wer über Vorgesetzte oder KollegInnen lästert, riskiert eine Entlassung oder Klage wegen übler Nachrede und Ehrenbeleidigung.

Auch wenn Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der Firma am Cyber-Stammtisch ausgeplaudert werden, kann dies ein Entlassungsgrund sein. Aber auch bei allen anderen Kommentaren sollten Facebook-User/-innen vorsichtig sein. Wer beispielsweise rassistische oder verhetzende Kommentare abgibt, muss möglicherweise mit Konsequenzen rechnen – zu Recht, wie wir meinen. Wir erinnern an den Fall eines Lehrlings aus Wels, der wegen eines Postings im Sommer 2015 seinen Ausbildungsplatz verloren hat.

Wenn Einträge "Füße" bekommen

Selbst wer strenge private Sicherheitseinstellungen wählt, ist nicht davor gefeit, dass die Einträge "Füße bekommen": Sie könnten weitergesagt oder weitergeleitet werden.

In vielen Firmen sind die Facebook-Seiten gesperrt, weil sie als reines Unterhaltungsmedium gelten. Viele UserInnen sind jedoch mit Smartphones & Co. stets online. Doch Vorsicht: Internetnutzung verletzt, wenn sie nicht grundsätzlich erlaubt ist, die Arbeitspflicht.

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